Apfelringe

Herbst = Äpfelzeit. Und wenn man mal zuviele hat, kann man sie trocknen und sie schmecken nach 3 Monaten immer noch lecker! Alles, was man dazu braucht, ist ein Stab, den man so befestigt, dass man die Ringe daranhängen kann (man kann einfach ein Schaschlikstäbchen auf 2 Bücherstapel legen – oder man bastelt sich eine tolle Apfeltrockenmaschine, siehe unten). Den Rest der Arbeit erledigt die Sonne, man braucht also noch nicht mal den Ofen einschalten!

Was?

  • Äpfel
  • Zitronensaft

Wie?

Die Äpfel waschen, vom Kerngehäuse befreien (das geht am besten mit so einem tollen runden Ausstecher, wie ihn schon Oma in der Küchenschublade hatte), in dünne Scheiben schneiden und diese in eine Schüssel mit Wasser und Zitronensaft geben, damit sie nicht braun werden. Je dünner die Apfelringe, desto schneller sind sie später fertig. Wenn man mit Schneiden fertig ist, reiht man die Ringe auf Stäbe auf, die man sich ins Fenster (oder im Winter über die Heizung) hängt. Bei sonnigem Wetter dauert es 1-2 Tage – bei herbstlicherem Wetter muss man sich etwas länger gedulden. Wenn die Ringe fertig sind, am besten in einer Keksdose aufbewahren.

Für eine richtige „Apfeltrockenmaschine“ benötigt man eigentlich nur 4 kurze Bretter , die man zu einem Rahmen zusammenschraubt, und ein paar Stäbe, die man in die Löcher steckt, die man in die beiden seitlichen Rahmenbretter gemacht hat. Auf diese Stäbe werden dann die Apfelringe aufgereiht. Bei mir sieht das ungefähr so aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Variationen

Natürlich kann man die Ringe auch mit leckeren Gewürzmischungen aromatisieren – zum Beispiel kann man sie mit Zimt bestäuben, Zucker auf sie streuen oder kleingemahlene Nelken, Muskat oder sonstige Weihnachtsgewürzen nehmen. Vielleicht wäre sogar Rosmarin interessant?? Werd ich dann mal ausprobieren und berichten.