Reispapier-Samosas aus dem Ofen

Von diesem verrückten Mädel auf die Idee gebracht, musste ich auch mal ausprobieren, wie sich Reispapier so als Samosa-Umschlag macht – und das auch noch ganz unfrittiert… Fazit: Es macht sich ganz wunderbar! Dies ist zwar vielleicht ein etwas zeitaufwändigeres Rezept, aber super in der großen Gruppe und mit verschiedenen Füllungen zuzubereiten. Außerdem kann man massenweise Samosas vorbereiten, um sie dann einzufrieren für schlechte Zeiten. 😉 Und schwierig ist es auch nicht!

Was?

  • rundes Reispapier aus dem Chinaladen
  • 3 Möhren
  • Bulgur
  • etwas Tomatenmark
  • 3 frische Tomaten
  • 5 getrocknete Tomaten
  • etwas Schafskäse
  • 1 Packung Linsenkeimlinge (in EHEC-Angstzeiten gehen auch Bohnen oder Kichererbsen aus der Dose)
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Chili, andere Gewürze nach Belieben, z.B. Paprika
  • Öl

Wie?

Chili, getrocknete und frische Tomaten klein schneiden und die Möhren raspeln. Dann alle Zutaten bis auf Öl, Reispapier und Bulgur hinzugeben und ein paar Minuten ziehen lassen. Jetzt muss man schauen, wieviel Flüssigkeit sich gebildet hat und entsprechend viel Bulgur hinzugeben. Es ist wichtig, dass die Füllung nicht zu feucht ist, da die Flüssigkeit später beim Backen austreten kann und die Samosas dann nicht knusprig werden. Jetzt die Füllung noch mit Salz & Pfeffer abschmecken. Soweit so gut – jetzt kommt der ‚anstrengende‘ Teil:

Immer 1 Reispapier in Wasser einweichen und dann halb durchschneiden (das geht ganz gut mit einer normalen Schere). Eine Hälfte auf ein feuchtes, sauberes Küchenhandtuch legen, einen großen Esslöffel der Füllung hineingeben und das Ganze zu einem Dreieck zusammenfalten, indem man einmal den linken und einmal den rechten Teil über die Mitte legt. Jedes Samosa wird jetzt auf ein Backblech gelegt und mit Öl bepinselt. Wer mag, kann jetzt auch noch Gewürze auf die Teigtaschen geben. Sobald ein Blech fertig ist, wird es bei 200° gebacken, bis die Taschen schön angebräunt und knusprig sind.

Diese Teigtaschen eignen sich wie gesagt hervorragend zum Einfrieren, weil man sie prima einzeln aus dem Froster nehmen und dann bei niedriger Temperatur im Ofen aufwärmen kann.