Indische Kartoffelschnecken

Diese indischen Kartoffelschnecken sind ja schon fast ein all time fave von uns allen. Wir endeckten sie, kochten sie und verliebten uns in sie! Eigentlich heißen die Dinger „Alu patra“ und stammen aus einem uralten Ayurvedakochbuch. Was lernen wir daraus? Die alten Inder wussten einfach schon immer, was lecker schmeckt! Ein bisschen arbeitsintensiv sind sie schon, die Schneckchen – aber dafür wird man belohnt mit einer herzhaft-säuerlich-schaften Geschmacksexplosion. Die Dinger sind einfach wirklich saulecker.

Was?

  • 4 mittlere Kartoffeln
  • 2 EL Kokosraspeln, am besten geröstet
  • 2 TL (brauner) Zucker
  • 2 EL Sesam, am besten geröstet
  • 2 TL in winzige Würfel geschnittener Ingwer
  • 2 frische, kleingewürfelte grüne Chilis oder 1 kleiner TL getrocknetes scharfes Chilipulver
  • 1 EL gehackte Korianderblätter
  • 2 TL Garam Masala
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zitronensaft
  • 200g Mehl
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 2-3 EL Pflanzenöl, Margarine oder Butter (eigentlich Ghee, aber das hat man ja seltenst zu Hause)
  • 100ml Wasser
  • Pflanzenöl

Wie?

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, pellen und mit allen Zutaten bis inklusive dem Zitronensaft mit einer Gabel zerquetschen und abkühlen lassen. In der Zeit einen Teig bereiten, indem man das Mehl mit den restlichen Gewürzen mischt, das Fett ggf. auflöst und zusammen mit dem Wasser einen Teig formt, den man dann gute 5 Minuten knetet.

Jetzt wird der Teig ca. 3mm dick zu einem Rechteck ausgerollt und mit der Füllung bestrichen – dabei einen Rand freilassen, damit die Schnecken später dort gut zusammenhalten. Man kann die „Naht“ auch etwas anfeuchten, dann hält’s noch besser. Die Rolle am besten mit der Naht nach unten hinlegen und in 1cm dicke Scheiben schneiden.

Jetzt müssen diese nur noch in ziemlich viel Öl angebraten werden (frittieren ginge natürlich auch), bis sie schön braun sind. Für Kalorienbewusste wäre vielleicht auch Backen im Ofen ne Möglichkeit. Das Ganze soll man eigentlich warm servieren, zum Beispiel mit einem Chutney oder einer frischen Tomatensalsa oder Gurkenraita. Ich finde aber, dass es auch ganz gut geht als kalter Snack am nächsten Tag für auffe Arbeit…

Also dann: Ran an die Buletten…. ähhhm… Schnecken!