Windbeutel mit Erdbeersahne

Heute gibt’s mal einen Klassiker: Windbeutel. Eher nix für Kathleen, aber Gregor LIEBT sie. Windbeutel bestehen aus Brandteig – oder besser gesagt Brandmasse. Der Unterschied ist, das Teige durch das Klebereiweiß im Mehl zusammengehalten werden, Massen durchs verwendete Ei. Dieser kleine aber feine Unterschied ist so eine typische Rausschmeißerfrage in Koch- (und bestimmt auch Konditor-)Prüfungen. Da aber eigentlich jeder immer von Brandteig spricht und ja auch jeder weiß, was gemeint ist, belassen wir’s dabei.

Passend zum Wetter werden sie heute mit Erdbeersahne gefüllt, aber man kann sie natürlich auch mit Vanillepudding, Kaffeecreme oder herzhaft, z.B. mit einer Frischkäsecreme füllen. Oder mit seinem Lieblingseis. Mjam!

Was?

Brandteig:

  • 100ml Wasser
  • 65g Butter
  • Prise Salz
  • Prise Zucker
  • 125g Mehl
  • 2 Eier und 1 Eigelb

Füllung:

  • 250ml Sahne
  • Zucker
  • Sahnesteif
  • 100g Erdbeeren

Wie?

Für den Teig das Wasser mit der Butter, dem Salz und dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Jetzt das gesamte Mehl auf einmal dazugeben und mit einem Holzlöffel gut und ausdauernd verrühren, bis zunächst alles gut vermengt ist und sich dann ein Teigkloß bildet, der am Topfboden so eine schöne Schicht abbrennt.

Den Teigkloß in eine Rührschüssel umfüllen und ein bisschen eindrücken, so dass er etwas erkalten kann. In dieser Zeit die Eier aufschlagen. Zum Schluss die Eier und das Eigelb eins nach dem anderen mit dem Knethaken mit dem Kloß zu einem glatten Teig verrühren und dabei immer schön warten, bis der Teig nach einem Ei wieder schön glatt gerührt ist. Fertig ist der Brandteig!

Nun füllt man den Brandteig in einen Spritzbeutel (eine Plastiktüte oder Gefrierbeutel tun’s zur Not auch) und spritzt kleine Nupsies auf das mit Backpapier belegte Blech. Denkt dran, dass die Dinger auf jeden Fall sehr aufgehen! Also viel Platz dazwischen lassen. Jetzt ab in den Ofen bei 190°C und backen, bis sie schön goldig sind – das dauert so circa 15-20 Minuten. Nur eins dürft Ihr nicht machen: Die Ofentür zu früh öffnen – dann fällt die ganze Pracht in sich zusammen!

Während die Windbeutel backen, könnt Ihr Euch schon an die Füllung machen: Erdbeeren pürieren, Sahne mit Zucker und Sahnesteif schlagen und zum Schluss das Erdbeerpüree dazurühren, abschmecken, fertig. Wer’s schick mag, macht kleine Löcher in den Boden der Windbeutel und spritzt die Füllung rein, so sieht man von außen gar nicht, mit was sie gefüllt sind. Schön ist aber auch, das obere Drittel der Beutel abzuschneiden (Sägemesser!) und dann die Füllung hineinzugeben und den Deckel wieder draufzusetzen.

 

Tipp: Beim Füllen gibt’s eigentlich nur eine Sache, die man beachten muss: Die Windbeutel müssen, sobald sie aus dem Ofen kommen, schnell abkühlen und erst ganz abgekühlt sein bevor man sie schneidet und füllt. Am besten, Ihr zieht das Backpapier gleich nach dem Backen vom Blech herunter, da das Blech ja auch immer noch eine Resthitze hat. Dann sollte eigentlich nix schief gehen und die Beutelchen ihre Form wahren. Gutes Gelingen!