Veganes Birchermüsli

Im Sommer freu ich mich immer schon ein bisschen drauf. Auf den Herbst und Winter, wenn es wieder leckere Elstar gibt. Und einer meiner Lieblingssachen, die man mit ihm machen kann, ist Birchermüsli. Naja, wahrscheinlich nicht ganz stilecht, dafür aber vegan. Und das Beste: Es geht schnell, man kann es gut mitnehmen, ist super am Abend vorher vorzubereiten, so dass man morgens und beim ersten Kaffee auch nur noch den Apfel reiben muss, und es hält lang satt. Natürlich kann man dieses Müsli auch variieren, indem man anderes Obst oder andere Nüsse nimmt. Demnächst gibts noch eine Variation, für alle, die die Haselnuss-Apfel-Hafer-Kombo leid sind (obwohl, das passiert eigentlich erst nach 3 Wochen ununterbrochen Birchermüsli frühstücken).  Also dann, ran an die Reibe! Das Rezept ist für eine Person, die lange satt sein will.

Was?

  • 1 gute Hand voll kerniger Haferflocken
  • 1 kleine Hand voll Haselnüsse
  • 1 Schluck Apfelsaft
  • soviel Sojajoghurt wie nötig… so etwa eine Tasse oderso, s.u.
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Zimt
  • etwas Zitronenabrieb und -saft, kann zur Not auch wegbleiben
  • 1 Apfel
  • evtl. etwas Agavendicksaft

Wie?

Am Abend vorher Haferflocken, Haselnüsse (wer mag, hackt sie grob und röstet sie etwas an, das gibt einen intensiveren Geschmack), Gewürze und Zitronenkrams mit dem Apfelsaft vermengen. Jetzt gibt man einfach so viel Sojajoghurt dazu, dass eine nicht allzu feste Pampe entsteht. Das Müsli zieht über Nacht noch durch, deswegen wird es morgens etwas dickflüssiger sein.

Das macht aber nix, weil man ja morgens noch den geriebenen Apfel dazu gibt und dadurch das Müsli wieder etwas flüssiger wird. Jetzt noch probieren, und wem’s nicht süß genug ist (das kommt ja auch auf die Apfelsorte an), der kann noch mit Agavendicksaft nachhelfen. Bon appétit!