Japanische Kartoffelplätzchen

Kartoffelplätzchen gibt es auch in der juten alten französischen Küche – da werden sie Macaire-Kartoffeln oder auch ‚pommes macaires‘ genannt. Die Japaner kochen derweil aber ihre eigenen Kartoffelplätzchen… und gar nicht mal schlecht, wie ich finde!

Was?

  • 500g Kartoffeln
  • 5 EL Stärke
  • 2 EL Margarine
  • wenig Öl zum Anbraten
  • 3 EL Zucker
  • 5 EL Sojasoße
  • (Salz)

Wie?

Die Kartoffeln in der Schale im Ofen bei 180° C backen, bis sie gar sind. Das Innenleben herauslösen, zerstampfen und ausdampfen lassen. Mit Margarine und Stärke verkneten, aber nicht zu lang, sonst werden die Plätzchen innen klebrig. In sehr wenig Öl (am besten die Pfanne nur mit etwas Fett ausstreichen und mit der Küchenrolle überschüssiges Fett wieder wegnehmen) anbraten. Dabei darauf achten, dass man die Plätzchen nicht zu früh wendet, weil sie ziemlich schnell zerfallen (Man kann der Kartoffelmasse auch ein Eigelb für besseren Halt zufügen – muss man aber nicht).

In einem kleinen Topf währenddessen den Zucker mit der Sojasoße aufkochen und reduzieren lassen. Die Soße sollte angenehm salzig-süß und etwas überwürzt schmecken. Zur Not noch etwas nachsalzen. Wenn alle Plätzchen fertig angebraten sind, die Soße über die Plätzchen geben und alle Plätzchen nochmal darin wenden, damit sie gut mit der Soße überzogen sind.

Dazu passt ein frischer Feldsalat mit gebratenen Pilze.