Wassermelonen-Granita

Und nochmal eine Granita, weil es hier in Berlin die letzten Tage so warm war, dass man eh nix anderes als Eis essen wollte. Und dieses hier ist nicht so gehaltvoll (keine Sahne, kein Ei), nicht allzu süß, und vor allem: seeeeeeehr erfrischend dank der Wassermelone und vor allem der Gurke, die als ‚geheime Zutat‘ mit dabei ist. Als Gag habe ich noch schwarze Sesamsamen dazugegeben, damit es noch ein bisschen mehr nach Wassermelone aussieht. Und wer mag, fügt noch etwas geröstetes Sesamsamenöl hinzu, dann schmeckt das Ganze etwas exotischer. So, jetzt aber schnell essen, sonst ist es weggeschmolzen!

Was?

  • 1/4 Wassermelone, die mit Samen sind aromatischer
  • 1/2 Salatgurke
  • Zucker
  • Zitronensaft (oder Limettensaft, wie man will)
  • schwarzer Sesam
  • (Sesamöl)

Wie?

Zuerst schält man die Melone und Gurke und püriert sie. Wenn man eine Melone mit Samen genommen hat (und wenn man eine sehr feine Konsistenz haben möchte), passiert man den Brei durch ein Sieb (gut ausdrücken!). Jetzt den Saft abschmecken mit Zitronensaft und Zucker. Dabei sollte man das Ganze immer etwas überwürzen, da beim Frieren etwas Geschmack verloren geht (das fällt einem immer auf, wenn man mal normales Eis anschmilzen lässt und dann noch auflöffelt – so eine süße Pampe kann man ungekühlt einfach gar nicht essen!). Da ich aber ein eher einen erfrischenden Snack als ein Dessert haben wolle, habe ich gar nicht so viel Zucker rangemacht, vielleicht 1 EL oder so. 2-3 EL Sesam hinzugeben und in einem flachen, breiten Gefäß ins Tiefkühlfach geben.

Nach ein paar Stunden, wenn die Masse fest gefroren ist, mit einem Löffel oder einer Gabel (wie man’s eben am besten kann) das Eis für die Granita abschaben. In gekühlte Schalen geben, ggf. mit etwas Sesamöl beträufeln und schnell essen!

Variation

Man kann die Granita auch als Slush (ihr kennt doch alle den Monster Slush ausm Schwimmbad im Sommer, oder?!) servieren. Dann also im Glas und etwas mehr angetaut, damit man es trinken bzw. schlürfen kann!