Kichererbsen die 2. – diesmal süß!

Ihr kennt Kichererbsen nur von Falafel & Co? Keine Angst, in dieser Nachspeise schmeckt man sie gar nicht als etwas herzhaftes raus, weil das Kichererbsenmehl angeröstet wird, bis es einen schönen, nussigen Geruch & Geschmack hat. Und das zusammen mit Wal- & Haselnüssen und vielen leckeren Gewürzen… Aber Achtung, nicht gleich alles aufessen – ist nämlich ne ziemliche Kalorienbombe (also lieber nur 2 zum Kaffee). Und weil diese kleinen indischen ‚Pralinen‘ sich prima im Kühlschrank halten, kann man sich gleich einen kleinen Vorrat anlegen. Am besten schmecken sie allerdings, wenn sie Raumtemperatur haben.

Was?

  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 100 g Margarine
  • 50 g heller Sirup (oder Honig, oder Agavendicksaft)
  • 50 g Haselnüsse
  • 50 g Walnüsse
  • Inhalt von 3 Kapseln Kardamom
  • 1 Sternanis
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Vanille
  • ein paar Spritzer Zitrone
  • Zitronenabrieb von ner halben Zitrone

Wie?

Erst mal die diversen Nüsse hacken und trocken in einer Pfanne oder im Ofen rösten, bis sie hellbraun sind. Dann die Margarine zusammen mit den Gewürzen (den Kardamom aus den Kapseln holen und im Mörser zerstoßen) in einem kleinen Topf zerlassen und die Gewürze darin ein bisschen ziehen lassen. Das Kichererbsenmehl zugeben und immer wieder ein bisschen umrühren, damit das Mehl schön angeröstet wird (das kann schon etwas dauern). Am besten jetzt den Sternanis rausfischen – später findet man ihn schwieriger! Zum Schluss den Herd ausstellen, die restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut vermischen. Die Masse auf einem Blech oder einfach nur Backpapier glattstreichen und kalt werden lassen – wenn sie kalt ist, kann man sie super in Vierecke oder Rauten schneiden.

Variationen:

Ich kann mir jede Menge Variationen von diesem Leckerli vorstellen – zunächst mal mit anderen Anteilen der involvierten Gewürze, ich war nämlich hier noch ziemlich vorsichtig mit denen und denk mir, dass mehr Kardamom, vielleicht etwas gemahlener Sternanis und mehr Zimt nicht schlecht gewesen wären. Zumindest für den Exotikfaktor.

Und dann glaube ich wären die Dinger auch sehr lecker mit Kokos oder Nelke, Koriander, Piment & Fenchelsamen, oder mit Lavendel. Getrocknete Früchte könnte man auch dazutun, z. B. Pflaumen, Aprikosen oder Cranberries. Oder Mohnsamen. Und Mandeln. Oder das Ganze statt mit Sirup mit einer frischen, zerquetschten Banane zu einer Masse verkneten (da müsste man mal schauen, wieviel Banane man für die angegebene Menge bräuchte – vielleicht eine halbe?).