Windbeutel mit Erdbeersahne

Heute gibt’s mal einen Klassiker: Windbeutel. Eher nix für Kathleen, aber Gregor LIEBT sie. Windbeutel bestehen aus Brandteig – oder besser gesagt Brandmasse. Der Unterschied ist, das Teige durch das Klebereiweiß im Mehl zusammengehalten werden, Massen durchs verwendete Ei. Dieser kleine aber feine Unterschied ist so eine typische Rausschmeißerfrage in Koch- (und bestimmt auch Konditor-)Prüfungen. Da aber eigentlich jeder immer von Brandteig spricht und ja auch jeder weiß, was gemeint ist, belassen wir’s dabei.

Passend zum Wetter werden sie heute mit Erdbeersahne gefüllt, aber man kann sie natürlich auch mit Vanillepudding, Kaffeecreme oder herzhaft, z.B. mit einer Frischkäsecreme füllen. Oder mit seinem Lieblingseis. Mjam!

Indische Kartoffelschnecken

kartoffelschnecken

Diese indischen Kartoffelschnecken sind ja schon fast ein all time fave von uns allen. Wir endeckten sie, kochten sie und verliebten uns in sie! Eigentlich heißen die Dinger „Alu patra“ und stammen aus einem uralten Ayurvedakochbuch. Was lernen wir daraus? Die alten Inder wussten einfach schon immer, was lecker schmeckt! Ein bisschen arbeitsintensiv sind sie schon, die Schneckchen – aber dafür wird man belohnt mit einer herzhaft-säuerlich-schaften Geschmacksexplosion. Die Dinger sind einfach wirklich saulecker.

Sommerrollen mit vegetarischem Nuoc cham

sommerrollen

Zum Sommer passen ganz fantastisch Sommerrollen. Das sind so ne Art Frühlingsrollen, nur, dass sie nicht frittiert werden und daher einfach kalt gegessen werden. Das ist frisch und bis auf das Geschnibbel vom Gemüse ziemlich schnell zu machen. Und das beste: Man kann einfach alle Zutaten in Schüsseln auf den Tisch stellen und jeder kann sich seine eigene Kreation zusammenbasteln. Wir haben heute unsere Rollen mit Möhren, Rotkohl und Gurke gefüllt, aber man kann natürlich ne ganz andere Gemüsekombo nehmen, zum Beispiel Mungobohnensprossen, Erbsensprossen, Zuckerschoten, Avocado, Röstzwiebeln, rote Paprika, you name it.

Dazu gibt’s eine vegetarische Version von dieser unglaublich leckeren vietnamesischen Dipsoße, die eigentlich mit Fischsoße zubereitet wird. Diese ersetzen wir einfach mit einer hellen Sojasoße und das ganze wird dann noch gepimpt mit einem Stück Kombu (Kelp), das am besten für eine halbe Stunde in der Soße ziehen sollte. Das gibt den Meergeschmack und jede Menge umami!

Neben dieser Soße passen auch Erdnusssoße, süße Chilisoße oder Hoisinsoße sehr gut zu Sommerrollen. Na dann, frohes Rollen!

Wir nennen es Granola

granola

Sonst würde es halt Müsli heißen. Aber ganz ehrlich, Müsli klingt ja auch so’n bisschen doof. So nach kein Geschmack und Seitenbacher und so. (Über mein Birchermüsli lass‘ ich aber trotzdem nix kommen!!) Granola ist dagegen voll toll: es ist megalecker, total einfach selbst zu machen, man kann es in 1000 und einer Variante herstellen, es hält sich ewig – und es ist bestimmt halb so teuer wie gekauftes. Außerdem hat es weniger Zucker als letzteres und man kann es auch als Crunch zum Nachtisch essen und nicht nur morgens zum Frühstück. Da kann man auch mal locker die 3fache Menge machen (und dann feststellen, dass es trotzdem nur ne Woche hält, hmmm)… Also, ich hab gleich mal 6 (!) Varianten gemacht – wovon leider 3 zum Fototermin schon aufgenascht waren, deshalb jetzt also erst mal ein Grnundrezept und die 3 oben abgebildeten Variationen.

veganes Birchermüsli

Im Sommer freu ich mich immer schon ein bisschen drauf. Auf den Herbst und Winter, wenn es wieder leckere Elstar gibt. Und einer meiner Lieblingssachen, die man mit ihm machen kann, ist Birchermüsli. Naja, wahrscheinlich nicht ganz stilecht, dafür aber vegan. Und das Beste: Es geht schnell, man kann es gut mitnehmen, ist super am Abend vorher vorzubereiten, so dass man morgens und beim ersten Kaffee auch nur noch den Apfel reiben muss, und es hält lang satt. Natürlich kann man dieses Müsli auch variieren, indem man anderes Obst oder andere Nüsse nimmt. Demnächst gibts noch eine Variation, für alle, die die Haselnuss-Apfel-Hafer-Kombo leid sind (obwohl, das passiert eigentlich erst nach 3 Wochen ununterbrochen Birchermüsli frühstücken).  Also dann, ran an die Reibe! Das Rezept ist für eine Person, die lange satt sein will.

japanische Kartoffelplätzchen

Kartoffelplätzchen gibt es auch in der juten alten französischen Küche – da werden sie Macaire-Kartoffeln oder auch ‚pommes macaires‘ genannt. Die Japaner kochen derweil aber ihre eigenen Kartoffelplätzchen… und gar nicht mal schlecht, wie ich finde!

asiatischer Kohlrabisalat

Noch eine Kohlrabi im Kühlschrank und keine Ahnung, was man damit machen soll? Asiatisch abgeschmeckt ist dieser Salat auch für Kohlhasser zu ertragen. Sag ich jetzt mal so. Weil der Kohlgeschmack einerseits durch ein kurzes Blanchieren gemildert wird und andererseits durch starke Aromen wie Chili, Erdnuss, Zwiebel und Miso ausgeglichen bzw. übertrumpft wird.

Rote-Bete-Risotto

Das geht kräftig auf die Augen und mit einer angenehmen Wurzelnote über die Zunge.

gebackene Pfirsiche

Pfirsichzeit!! Yeah. Pfirsiche und Nektarinen sind großartig, besonders, wenn sie noch leicht hart und säuerlich sind und man das Fruchtfleisch komplett vom Kern abkriegt beim Einfach-so-Essen. Finde ich jedenfalls (jaja, ich weiß, es soll auch Leute geben, die es mögen, wenn Pfirsiche weich und saftig sind – pfff!). Deswegen muss ich mir was einfallen lassen, wenn die Pfirsiche schon etwas länger in unserer Obstschale rumliegen als sie es sollten. Und wenn sie also sowieso schon weich sind, kann man sie ruhig noch weicher machen indem man sie bäckt: mit etwas Zucker bestäubt und einer Streuselfüllung, die oben knusprig und innen schön gnätschig ist. Om nom nom!

Holundergrütze mit Haferknusper

Leute, geht raus und sammelt Holunder!! Es sind gerade alle Büsche schwer behangen und noch haben die Vögel uns nicht alles weggemampft. Und man kann soooo tolle Sachen aus Holunder machen: Kompott, Gelee, Saft, Likör, Chutney, …. die Liste ist endlos! Man muss nur ein bisschen aufpassen, das das Zeugs echt übelste Flecken macht. Aber dafür gibt’s ja abwischbare Arbeitsflächen und Schürzen, oder? Ich hab jedenfalls erst mal klein angefangen und einen kleinen Nachtisch gebastelt.

Tomaten-Trauben-Quiche

Ein spätsommerlicher Gruß aus der Küche: Eine Quiche, belegt mit frischen Kräutern, Trauben, Tomaten und weißem Ziegenkäse. Perfekt zum Genießen der letzten richtig warmen Sonnenstrahlen auf dem Balkon, mit kurzer Hose und nem Cidre in der Hand. Warum kann es eigentlich nicht ewig Anfang September sein?!

Aprikosen-Pistazien-Tarte

Vor eineinhalb Jahren waren wir in einem kleinen, süßen Küstenstädtchen in belle France, wo wir das Glück hatten, genau am Markttag halbwegs früh aus den Federn gekommen zu sein und uns von all den dort angebotenen Köstlichkeiten schon vorm ersten Kaffee überrumpeln zu lassen. Es gab dort wahnsinnig guten Käse, viel frisches Gemüse und Obst, gerade gebackenes Brot und kleines Gebäck – und sehr sehr guten …. Calvados. Wir waren eben in der Normandie. Und so ein angebotenes Probiergläschen ausschlagen geht ja gar nicht! Und das zweite und das dritte… naja. Schon leicht angeschickert haben wir uns dann zum Frühstück einen schönen Café au Lait und ein fantastisches Stück Pistazien-Aprikosen-Tarte genehmigt. In der Sonne. In Frankreich. Mit Möwen über uns. Und jetzt hab ich mal versucht, diese leckere Tarte nachzubacken, wenn auch ohne Möwen – dafür aber immerhin mit genauso viel Sonne! Und ich muss sagen, bis auf die knallig grüne Farbe, die bei mir eher dezent ausgefallen ist, kommt sie dem Original ziemlich nah… Vielleicht beim nächsten Mal noch mehr Pistazien nehmen? Mal sehen, das ist bestimmt nicht das letzte Mal, dass diese Tarte zum Einsatz kommt!

Wassermelonen-Granita

Und nochmal eine Granita, weil es hier in Berlin die letzten Tage so warm war, dass man eh nix anderes als Eis essen wollte. Und dieses hier ist nicht so gehaltvoll (keine Sahne, kein Ei), nicht allzu süß, und vor allem: seeeeeeehr erfrischend dank der Wassermelone und vor allem der Gurke, die als ‚geheime Zutat‘ mit dabei ist. Als Gag habe ich noch schwarze Sesamsamen dazugegeben, damit es noch ein bisschen mehr nach Wassermelone aussieht. Und wer mag, fügt noch etwas geröstetes Sesamsamenöl hinzu, dann schmeckt das Ganze etwas exotischer. So, jetzt aber schnell essen, sonst ist es weggeschmolzen!

Wassermelonen-Caprese

Seit fast 2 Jahren schon hängt in meiner Küche so eine alte Werbung von Morton Salt, auf dem ein Junge ein fettes Stück Wassermelone mit ebendiesem Salz isst, und sein Grinsen ist dabei fast breiter als sein Gesicht. Ich gehe also seit ca. 2 Jahren an dem Bild vorbei und jedes Mal wenn ich draufschau denke ich mir „das musst du auch mal ausprobieren“. Blöderweise ist dann meistens Winter und da möchte ich nun wirklich keine Wassermelonen kaufen bzw. essen. Neulich hab ich es also endlich mal geschafft, eine Wassermelone zu kaufen – und sie nicht gleich einfach so aufzu(fr)essen, sondern das mit dem Salz endlich mal auszuprobieren. Und, nun ja, da einfach Melone mit Salz jetzt doch ein bisserl zu einfach ist um’s hier reinzustellen (und mir außerdem diese Version hier besser geschmeckt hat), hab ich eben die Tomate in unser aller Lieblings-Italia-Rezept mit Wassermelone ausgetauscht. Das Basilikum hat es leider nicht mit auf das Bild geschafft, aber gehört zu dem?/der? Caprese dazu und gibt dem ganzen noch mehr Aroma!

Kichererbsen die 2. – diesmal süß!

Ihr kennt Kichererbsen nur von Falafel & Co? Keine Angst, in dieser Nachspeise schmeckt man sie gar nicht als etwas herzhaftes raus, weil das Kichererbsenmehl angeröstet wird, bis es einen schönen, nussigen Geruch & Geschmack hat. Und das zusammen mit Wal- & Haselnüssen und vielen leckeren Gewürzen… Aber Achtung, nicht gleich alles aufessen – ist nämlich ne ziemliche Kalorienbombe (also lieber nur 2 zum Kaffee). Und weil diese kleinen indischen ‚Pralinen‘ sich prima im Kühlschrank halten, kann man sich gleich einen kleinen Vorrat anlegen. Am besten schmecken sie allerdings, wenn sie Raumtemperatur haben.

Linsen, Pastinaken & Rote Bete

Eine echte Winter-Luxusmahlzeit: Cremiges, leicht süßes Püree, sauer-scharfe Linsen und dazu ein oberleckerer Salat, der die Farbexplosion auf dem Teller perfekt macht. Das Rezept für den Salat hab ich von ner Freundin (danke Cashew!), die dazu irgendwie um 3 Ecken von Jamie Oliver inspiriert wurde. Und bis auf eine – optionale – Zutat ist das komplette Gericht vegan. Also nix wie ran an die Töpfe!

Kichererbsen-Snack die Erste

Wir sollten alle mehr Kichererbsen essen… Sie sind gesund, machen satt, haben viel Eiweiß, sind nicht so anspruchsvoll und man kann sie herzhaft oder auch süß zubereiten – okay, meistens kennen wir sie herzhaft… beizeiten wird mal ein süßes Kichererbsenrezept hier reingestellt. Jetzt aber erst mal zur herzhaften Seite: Kichererbsen geröstet bis sie schön knusprig sind und mit einer leckeren orientalischen Würze. Und weil das so fix geht und sooooo lecker ist (meine Portion hat glatte 10 Minuten überlebt *omnomnom*), bin ich mir sicher, dass bald eine Fortsetzung folgen wird, vielleicht ja à la provence oderso.

Butter

Butter kann man auch selbst machen – es ist einfach, kostet nicht mehr als Butter zu kaufen und man bekommt gratis leckere Buttermilch dazu. Alles, was man braucht, ist Sahne und einen Mixer (oder gute Armmuskeln). Und wenn man mal die Sahne überschlagen hat, macht man eben Butter draus!

Möhren-Ingwer-Pamp

We heart pamps! Klassisch zu Nudeln oder als Brotaufstrich, zu Ofenkartoffeln, als Verfeinerung für andere Soßen, blablabla…. Wenn man es ordentlich abgefüllt hat, hält dieses ‚Pesto‘ so 1-2 Wochen im Kühlschrank – es sei denn, man hat es in der Zwischenzeit schon aufgegessen!

Feigenkuchen

Ich wollte unbedingt mal einen Feigenkuchen probieren. Mit vielen Feigen. Und da diese auf dem Markt gerade günstig unters Volk gebracht wurden, hab ich es versucht. Lecker!

Apfelringe

Apfelringe

Herbst = Äpfelzeit. Und wenn man mal zuviele hat, kann man sie trocknen und sie schmecken nach 3 Monaten immer noch lecker! Alles, was man dazu braucht, ist ein Stab, den man so befestigt, dass man die Ringe daranhängen kann (man kann einfach ein Schaschlikstäbchen auf 2 Bücherstapel legen – oder man bastelt sich eine tolle Apfeltrockenmaschine, siehe unten). Den Rest der Arbeit erledigt die Sonne, man braucht also noch nicht mal den Ofen einschalten!

Vegane Sate Spieße

Vegane Sate Spieße

Also ich liebe ja diese ganzen Erdnusssachen der asiatischen Küche, besonders dies hier.

Kartoffel-Nuss-Brot

Kartoffel-Nuss-Brot

Habt ihr auch zuviele Nüsse gesammelt und wisst jetzt nicht, was ihr damit alles machen sollt? Mein Vorschlag: Brot backen! Hier ein besonders leckeres, fluffiges und überhaupt nicht trockenes Exemplar, dass auch noch nach ein paar Tagen gut schmeckt, wenn dann überhaupt noch etwas übrig ist…

Eingemachte Zucchini

Eingemachte Zucchini

Also früher hat mein Vater immer so viele Zucchini gepflanzt, dass jeden Sommer unsere Familie, Freunde, Nachbarn, die Arbeitskollegen meiner Eltern und jeder sonstige Bekannte Zucchini spätestens im September nicht mehr sehen konnten. Mein Bruder und ich haben sogar einen richtigen Zucchinihass entwickelt, und zwar egal in welcher Form dieses Gemüse auf unserem Teller lag. Es lag wirklich nicht daran, dass meine Mutter sich nicht bemüht hätte – es gab Zucchiniaufläufe, gefüllte Zucchini, Ratatouille usw. usf. Aber es war einfach zu viel des Guten. Glücklicherweise habe ich diese Phase des unfreiwilligen Zucchiniüberflusses überwunden, indem ich diesem Gemüse jahrelang aus dem Weg gegangen bin. Und dann ist es passiert: Ich hab‘ es nochmal versucht, mit der Zucchini. Und festgestellt, dass ich ohne Probleme und völlig ungeniert ein großes Glas eingelegte Zucchini allein aufessen kann. Na gut, wenn man mich ganz nett fragt, geb‘ ich auch was ab. Vielleicht.

Gurken-Ingwer-Salat

Gurken-Ingwer-Salat

Ein frischer, scharfer Salat, der uns mal so (oder so ähnlich) in einem chinesischen Restaurant serviert wurde, was wir wegen seiner  tollen Vorspeisen liebten. 10 Schüsselchen auf dem Tisch, und eine besser als die andere! Leider gibt es das Restaurant nicht mehr…

Umso besser, dass wir uns dieses Rezept gemerkt haben! Die Menge ist für 2 Leute prima als Vorspeise.